Frohes neues Jahr

Frohes neues Jahr

Schrift zum Xten

Das  Schreiben beschäftigt mich dieses Jahr weiterhin. Im April hab ich einen Kalligrafiemonat eingelegt. Los ging’s mit japanischer Kalligrafie in Berlin bei Herrn Tetsuo Terasaki.

Ein Pferdehaiku in meiner Schrift mit orangen Korrekturen des Meisters

Ein Pferdehaiku in meiner Schrift mit orangen Korrekturen des Meisters

Am Wochenende darauf habe ich im mich Kurs “Blau machen in Dresden” bei Marí Emily Bohley und Birgit Nass  mit Farben austoben können, zwei schicke “Künstlerbücher” gebunden und auch ein klein wenig geschrieben. Das Farben Mischen kam mir gerade recht, da ich herausfinden wollte, wie Farben miteinander funktionieren.

Farbmischungen

Farbmischungen

 

Buchbinden I

Buchbinden I

Buchbinden II

Buchbinden II

Persische Kalligrafie

Persische Kalligrafie

Am Osterwochenende war ich wieder in Berlin. Diesmal zu einem Persischkalligrafiekurs. In der Galerie Berlin Baku fand eine Ausstellung von vier iranischen Kalligrafinnen statt, die jeweils im Rahmenprogramm einen Tag Workshop anboten. Da habe ich mich natürlich voll Begeisterung drauf gestürzt. Am Sonnabend arbeiteten wir unter Anleitung von Farnoosh Hadavi recht frei und mit viel Spaß und Farbe mit persischer Nastaaliq.

Farnoosh Hadavi und ihre Schüler

Farnoosh Hadavi und ihre Schüler

Am Ostersonntag zeigte uns dann Leila Vaziri exakte Regeln für ganz klassische Thulth, was mir auch viel brachte.

Frohes neues Jahr

Antiqua-Minuskel mit der Spitzfeder

 

 

Nachdem ich 2014 schon an Franks Capitaliskurs teilgenommen hatte, wollte ich natürlich auch noch die Kleinbuchstaben kennenlernen. Dazu war jetzt also Gelegenheit.

Wie so vieles ist auch hier Üben, Üben, Üben angesagt. Und bei Frank, der die Buchstaben nach jahrelanger Praxis elegant auf’s Papier setzt, sieht das alles so einfach aus.

Doch für uns standen erstmal die ersten Schritte auf dem Programm. Was Marí irgendwann dazu veranlasste, in den Raum hineinzufragen: “Wir sind doch alle freiwillig hier, oder?”

Kurz darauf entließ uns Frank dann jedoch auch in etwas freiere Übungen. Was ihn, ob der vorherigen harten Aufgaben, dazu veranlasste, zu äußern: “Tief in meinem Innern bin ich ein Sadist.” Nun ja, egal, die Übungen waren ja trotzdem nötig und mit der Zeit auch erfolgreich.

Frank hat sich immer wieder zu allen hingesetzt und ein paar Beispielwörter vorgeschrieben. Das war sehr hilfreich, denn da konnte man sehen, wo es hingehen kann. Bei mir ist der Unterschied zwischen meinen ungelenken Übungen und Franks professionellen Buchstaben deutlich zu erkennen.

 

 

Frohes neues Jahr

Chinesische Kalligrafie

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Chinesische Kalligrafie bei Rao Fu (http://shudao.de/ueber_uns/shudao_team/)

Ein sehr interessanter Einblick in eine völlig neue Art Kalligrafie. Das Schreiben mit dem Pinsel erfordert genauso große Konzentration und Übung wie mit der Feder.

Naskhi-Kurs II

Mein zweiter eurient-Kalligrafiekurs. Diesmal haben wir zu viert Naskhi geübt.

Wer hat Angst vor Rudolf Koch

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Mit großer Begeisterung hatte ich im Kursprogramm von Marí (http://www.mari-emily-bohley.de) den Kurs von Andrea Wunderlich (http://www.atelierwunderlich.de) über Rudolf Koch (http://www.rudolfkoch.de) entdeckt und mich sofort angemeldet, da mich seine kräftigen, farbenstarken Arbeiten schon lange sehr beeindruckten.

Doch dann brach ich mir vor einem Monat bei der Organisation der Deutschen Meisterschaft im Sprint-Orientierungslauf das rechte Handgelenk und dachte, nun kann ich wohl nicht daran teilnehmen. Da ich mich aber so auf den Kurs gefreut hatte, nahm ich mir vor, auf jeden Fall hinzugehen, und wenn ich nur zuhöre und den praktischen Teil im Nachhinein für mich selbst machen würde.

Tatsächlich lief es dann aber gar nicht so schlecht. Ich ließ Federn und Tusche zu Hause und nahm nur Filzstifte, Textmarker und Kalligrafiefüllfederhalter mit. Damit ging es trotz gebrochener Hand und Gips ganz gut und ich konnte mich wieder schön mit der Textur beschäftigen.

Die wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs war, sich anhand von Originaltexten in eine Schrift einzuarbeiten und tatsächlich Texte zu schreiben und nicht immer nur einzelne Buchstaben zu üben. Denn der Wort- und Satzzusammenhang gehört auch zur Arbeit dazu.

 

 

 

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Mit viel Enthusiasmus und etwas Aufregung bin ich zu meinem ersten eigenen Kurs nach Leipzig gefahren. Ich hatte den Kurs für den eurient (http://eurient.info) angeboten. Wir haben uns dann zu dritt der Schrift Naskhi gewidmet und viel Spaß beim Schreiben und Rumspielen gehabt. So ein Wochenende ist immer wieder eine gute Möglichkeit gemeinsam intensiv zu üben.

eurient-Flyer für Lesereihe adabiyât

adabiyât-Flyer

Für den eurient habe ich den Flyer für die neue Lesereihe moderner arabischer Literatur gestaltet.

http://eurient.info/de/adabiyat.asp